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Schloss und Stadtkirche    
 

Rapperswiler Rosen seit 1000 Jahren

Wappenbilder als eindeutige Erkennungszeichen wurden nötig, als im späteren Mittelalter die Ritter Rüstungen mit geschlossenen Helmen trugen. Man musste Freund und Feind schon von Weitem unterscheiden können. Wichtig war dabei, dass die Bildinhalte einfach gestaltet und klar erkennbar waren und dazu einen allgemein bekannten Sinngehalt aufwiesen. Besonders gut eigneten sich Abbildungen von Tieren und Blumen. Vor allem die Rose war beliebt; sie strahlte Lebensfreude, Glück und Liebe aus. Die bevorzugten Farben waren Rot und Gelb.

 

Das Herrengeschlecht derer von Rapperswil lässt sich über mehr als 1000 Jahre zurückverfolgen. Der Name leitet sich ab von einer Familie, die ursprünglich aus „dem Weiler des Ratprecht“ (ratprechtsvilare) vom linken Ufer des Zürichsees stammte. Das Kennzeichen auf ihrem Schild war die Rose, manchmal als einzelne Blume, manchmal waren es zwei oder drei. Die älteste noch erhaltene Darstellung des Rapperswiler Rosenwappens befindet sich auf einem Fresko an der Chorwand der Kapelle des Ritterhauses in Bubikon ZH und wird auf das Jahr 1192 datiert. Es zeigt drei rote Rosen mit kurzen grünen Stielen.

 

Die Herren von Rapperswil verlegten um 1200 ihren Sitz von der alten Festung ob Altendorf auf die andere Seeseite und erbauten auf der felsigen Halbinsel von Endingen eine neue Burg mit einem befestigten Städtchen. Nach dem Tod des letzten Stammhalters im Jahr 1283 ging ihr Besitz über an das Haus Habsburg und 175 Jahre später wurde Rapperswil eidgenössisch. Das Stadtwappen hatte unterdessen seine endgültige Form gefunden: Es zeigte zwei Rosen mit langen Stielen auf weissem Grund, ausser den goldenen Butzen, ganz in Rot gehalten. Das Wappen von Rapperswil-Jona wurde im Rahmen der Vereinigung aus den bestehenden Wappen zusammengestellt. Dabei wurden die Rosen übernommen und mit einer horizontalen blauen Linie ergänzt, welche sowohl die Jona als auch den Zürichsee symbolisiert.

 

Rapperswil-Jona

 

 

 

In der Altstadt können vier Rosengärten besucht werden.

 

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